Zenith-Uhrwerke in Schaugehäusen

Selten, aber immer mal wieder, tauchen Uhrwerke renommierter Hersteller in beidseitig verglasten Schaugehäusen auf. Ich konnte zufällig ein Set von sechs solcher Werke von Zenith ergattern. Anhand der Seriennumern und der Produktionszeiträume lassen sich diese alle in den Zeitraum 1953 – 1955 datieren. Wozu wurden diese Schaugehäuse benutzt?

Zenith-Werke in Schaugehäusen – Brückenseite

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Ein Zeitstempel von ERFU

Ab und zu geht es hier um Uhrwerke, die nicht in klassischen Uhren eingesetzt werden. Vor einiger Zeit hatte ich ein Uhrwerk in einem Barographen vorgestellt. Nun soll es um einen Stempel der Marke ERFU gehen, der neben dem Datum auch die aktuelle Uhrzeit druckt.

Erfu Zeitstempel / time stamp / horodateuer

ERFU war eine Marke der 1913 gegründeten Ernst Reiner KG aus Furtwangen im Schwarzwald, die bis heute existiert und u. a. noch immer Stempelsysteme herstellt.

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Direkte und indirekte, zentrale und dezentrale Sekunde

Heute gibt es mal etwas leichtere Kost. Wir schauen uns an, was genau damit gemeint ist, wenn bei Uhrwerken von direkter bzw. indirekter Sekunde die Rede ist. Und von der kleinen Sekunde, der dezentralen Sekunde, der Zentralsekunde oder schleichenden Sekunde. Eine kleine Sekunde gibt es auch in der Musik, dort im Gegensatz zur großen Sekunde. Das hat aber so gar nichts mit der Sekundenanzeige bei Uhren zu tun!

Nitzsche Moonwalker Chronograph mit Valjoux 7758

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Kelek TDB 1369 – Ein Modul-Chronograph

Ich stelle euch heute ein besonderes Automatik-Chronographenwerk der weitgehend unbekannten Firma Kelek vor, das TDB 1369. Zu mir gekommen ist es in diesem Dugena-Chronographen aus der Zeit um 1975:

Dugena-Chronograph mit Kelek TDB 1369

Besonders auffällig ist die Anordnung der Chrono-Totalisatoren bei 2:30 Uhr (Minutenzähler) und bei 11 Uhr (Stundenzähler).

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ORA, OC, Lings und 20+ weitere geheimnisvolle Uhrenmarken

Heute geht es um einige Marken von Uhren und Uhrwerken, über deren Geschichte fast nichts bekannt ist, die aber alle zusammenhängen. Der Dreh- und Angelpunkt ist hierbei die Marke ORA. Beginnen wir also mit ihr!
Dieses Werk war meine erste Begegnung mit der Marke ORA:

ORA 234

Leider hatte ich keine ganze Uhr dazu, sondern nur ein Zifferblatt mit der Aufschrift SONIC und ANCRE A G.

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Montfort – Taschenuhren und Werke aus Österreich

Taschenuhren aus Österreich? Ok, aber Uhrwerke? Warum eigentlich nicht, schließlich stellen aktuell die Österreicher Maria Kristina and Richard Habring großartige Uhren mit eigenen Werken her!

Wir gehen hier aber mehr als 100 Jahre zurück in die Vergangenheit. 1903 eröffnet die Firma Obrecht & Cie. aus der schweizerischen Uhrenstadt Grenchen im österreichischen Bludenz einen Betrieb zur Remontage von Schweizer Uhren.

Taschenuhr von Montfort – Made in Austria

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Sea-Gull ST1902 Chronograph: Zerlegen und Zusammenbauen

Chronographenwerke sehen auf den ersten Blick immer furchtbar kompliziert aus. Deshalb will ich euch hier zeigen, wie man einen Chronographen mit Schaltrad und horizontaler Kupplung zerlegt. Ein paar Tipps zum Zusammenbau und zum Justieren wird es natürlich auch geben. Konkret geht es hier um ein chinesisches Sea-Gull ST1902. Dieses ist ein Nachbau des Schweizer Venus 175 auf Originalmaschinen, die Sea-Gull von Venus erworben hat.

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Allwyn – Indische Uhren mit japanischen Werken

Uhren des indische Herstellers HMT (Hindustan Machine Tools) hat der eine oder andere vielleicht schon gesehen, da sie recht bekannt sind.

Vor einiger Zeit habe ich auch schon über Bifora und Jayco, eine deutsch-indische Kooperation, berichtet.

Heute möchte ich eine weitere Uhrenmarke aus Indien vorstellen: Allwyn

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Ricoh Automatic-Werke

Ricoh? Klar, die produzieren Kopierer, Drucker und Kameras, aber mechanische Uhrwerke und Uhren? In der Tat war Ricoh nach Seiko, Citizen und Orient die Nummer Vier der japanischen Hersteller von Uhren mit mechanischen Werken aus eigener Entwicklung.

Ricoh World Timer, ca. 1970

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Takano, der Phantom-Uhrenhersteller aus Japan

Eigentlich sollte das hier ein Artikel über die Automatikwerke des japanischen Uhrenherstellers Ricoh werden. Dabei stellte sich jedoch schnell heraus, dass die Vorgeschichte der Uhrensparte von Ricoh so spannend ist, dass sie einen eigenen Beitrag verdient. Deshalb soll hier die japanische Firma Takano im Rampenlicht stehen, ohne die es wahrscheinlich keine mechanischen Uhrwerke von Ricoh gegeben hätte!

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Avia ajustor – Regulieren leichtgemacht

Jede Uhr weist Gangabweichungen auf, mal sind sie kleiner, mal sind sie größer. Bei mechanischen Uhren liegen die Gangabweichungen meist bei einigen Sekunde bis hin zu einer Minute am Tag. Ist die tägliche Abweichung immer in etwa gleich groß, so kann das Werk normalerweise einfach reguliert und ein wenig schneller oder langsamer eingestellt werden. Dazu ist aber der Gang zum Uhrmacher des Vertrauens nötig!

Werk: FHF 73-4

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Eine Junghans Olympic mit Manufakturwerk 620.02

Zu den Olympischen Spielen 1972 in München hat Junghans bereits 1970 die Armbanduhren-Modellreihe Junghans Olympic vorgestellt. Junghans war bei den Olympischen Spielen 1972 offizieller Zeitnehmer und die neue Modellreihe sollte einen bewusst sportlichen Touch  haben.

Quelle: unbekannt

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Zappelphilipp – Ein Armbanduhrwerk mit Pseudo-Pendel

In Großuhren sind Pendel die gängigen Gangregler, geben also den Takt der Schwingung vor. In Armbanduhrwerken übernimmt diese Funktion normalerweise die Unruh. Wozu also ein Armbanduhrwerk mit Pendel?

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