Werkehersteller mit nur einem Werk – Teil 2

Dies ist der zweite Teil der Vorstellung von Herstellern, die nur ein einziges Werk produziert haben. Wie auch im ersten Teil nehme ich es mit einem Werk nicht so genau, da auch einige dabei sind, die es auf zwei Werke gebracht haben. Und es geht wieder nur um Hersteller, die heute nicht mehr existieren.

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Der Citizen 8100A / 8110A Automatik-Chronograph

Armband-Chronographen mit Handaufzug gibt es schon sehr lange, solche mit Automatik erst seit etwa 50 Jahren. In den 1960ern setzte ein regelrechter Wettlauf unter den Herstellern ein, um das erste automatische Chrono-Werk auf den Markt zu bringen.

Citizen-Chronograph Kaliber 8110A

Gewonnen hat das Rennen der Schweizer Hersteller Zenith, der im Januar 1969 das El Primero-Kaliber vorstellte. Bereits im März 1969 folgte eine Kooperation der Schweizer Hersteller Breitling, Heuer, Buren und Dubois-Dépraz mit dem Kaliber 11, das einen Microrotor unter dem Chrono-Modul aufweist. Und im Mai 1969 zog der japanische Hersteller Seiko mit dem Kaliber 6139 nach. Und Citizen?

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Werkehersteller mit nur einem Werk – Teil 1

Beim  Recherchieren nach alten Werken stolpere ich immer wieder über Hersteller, die nur ein einziges Werk hergestellt haben. Ich stelle euch heute ein paar davon vor. Das mit einem Werk nehme ich mal nicht so genau, da auch einige dabei sind, die es auf zwei Werke gebracht haben. Und es geht nur um vergangene Hersteller, die heute nicht mehr existieren.

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Junghans J80/12 – Automatik mit Gangreserveanzeige

Das Kaliber J80/12 war das erste von Junghans entwickelte Automatikwerk. Es wurde 1951 oder 1952 vorgestellt, da sind sich die Quelle nicht ganz einig. Ich vermute, dass es ab 1951 produziert wurde, aber erst 1952 in den Handel kam. Zusätzlich haben die Konstrukteure auch noch eine Anzeige für die Gangreserve eingebaut, um den Kunden und auch den Uhrmachern die Möglichkeit zu geben, zu prüfen, ob die Automatik auch wirklich ausreichend aufzieht. Damit war es auch das erste deutsche Armbanduhrenwerk mit Gangreserveanzeige.

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Zenith-Uhrwerke in Schaugehäusen

Selten, aber immer mal wieder, tauchen Uhrwerke renommierter Hersteller in beidseitig verglasten Schaugehäusen auf. Ich konnte zufällig ein Set von sechs solcher Werke von Zenith ergattern. Anhand der Seriennumern und der Produktionszeiträume lassen sich diese alle in den Zeitraum 1953 – 1955 datieren. Wozu wurden diese Schaugehäuse benutzt?

Zenith-Werke in Schaugehäusen – Brückenseite

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Ein Zeitstempel von ERFU

Ab und zu geht es hier um Uhrwerke, die nicht in klassischen Uhren eingesetzt werden. Vor einiger Zeit hatte ich ein Uhrwerk in einem Barographen vorgestellt. Nun soll es um einen Stempel der Marke ERFU gehen, der neben dem Datum auch die aktuelle Uhrzeit druckt.

Erfu Zeitstempel / time stamp / horodateuer

ERFU war eine Marke der 1913 gegründeten Ernst Reiner KG aus Furtwangen im Schwarzwald, die bis heute existiert und u. a. noch immer Stempelsysteme herstellt.

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Direkte und indirekte, zentrale und dezentrale Sekunde

Heute gibt es mal etwas leichtere Kost. Wir schauen uns an, was genau damit gemeint ist, wenn bei Uhrwerken von direkter bzw. indirekter Sekunde die Rede ist. Und von der kleinen Sekunde, der dezentralen Sekunde, der Zentralsekunde oder schleichenden Sekunde. Eine kleine Sekunde gibt es auch in der Musik, dort im Gegensatz zur großen Sekunde. Das hat aber so gar nichts mit der Sekundenanzeige bei Uhren zu tun!

Nitzsche Moonwalker Chronograph mit Valjoux 7758

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Kelek TDB 1369 – Ein Modul-Chronograph

Ich stelle euch heute ein besonderes Automatik-Chronographenwerk der weitgehend unbekannten Firma Kelek vor, das TDB 1369. Zu mir gekommen ist es in diesem Dugena-Chronographen aus der Zeit um 1975:

Dugena-Chronograph mit Kelek TDB 1369

Besonders auffällig ist die Anordnung der Chrono-Totalisatoren bei 2:30 Uhr (Minutenzähler) und bei 11 Uhr (Stundenzähler).

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ORA, OC, Lings und 20+ weitere geheimnisvolle Uhrenmarken

 

Heute geht es um einige Marken von Uhren und Uhrwerken, über deren Geschichte fast nichts bekannt ist, die aber alle zusammenhängen. Der Dreh- und Angelpunkt ist hierbei die Marke ORA. Beginnen wir also mit ihr!
Dieses Werk war meine erste Begegnung mit der Marke ORA:

ORA 234

Leider hatte ich keine ganze Uhr dazu, sondern nur ein Zifferblatt mit der Aufschrift SONIC und ANCRE A G.

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Montfort – Taschenuhren und Werke aus Österreich

Taschenuhren aus Österreich? Ok, aber Uhrwerke? Warum eigentlich nicht, schließlich stellen aktuell die Österreicher Maria Kristina and Richard Habring großartige Uhren mit eigenen Werken her!

Wir gehen hier aber mehr als 100 Jahre zurück in die Vergangenheit. 1903 eröffnet die Firma Obrecht & Cie. aus der schweizerischen Uhrenstadt Grenchen im österreichischen Bludenz einen Betrieb zur Remontage von Schweizer Uhren.

Taschenuhr von Montfort – Made in Austria

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Sea-Gull ST1902 Chronograph: Zerlegen und Zusammenbauen

Chronographenwerke sehen auf den ersten Blick immer furchtbar kompliziert aus. Deshalb will ich euch hier zeigen, wie man einen Chronographen mit Schaltrad und horizontaler Kupplung zerlegt. Ein paar Tipps zum Zusammenbau und zum Justieren wird es natürlich auch geben. Konkret geht es hier um ein chinesisches Sea-Gull ST1902. Dieses ist ein Nachbau des Schweizer Venus 175 auf Originalmaschinen, die Sea-Gull von Venus erworben hat.

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Allwyn – Indische Uhren mit japanischen Werken

Uhren des indische Herstellers HMT (Hindustan Machine Tools) hat der eine oder andere vielleicht schon gesehen, da sie recht bekannt sind.

Vor einiger Zeit habe ich auch schon über Bifora und Jayco, eine deutsch-indische Kooperation, berichtet.

Heute möchte ich eine weitere Uhrenmarke aus Indien vorstellen: Allwyn

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