Das Schweizerische Handelsamtsblatt als Werksucher

Kataloge zur Identifikation von Uhrwerken gibt es ab etwa 1930. Der älteste mir bekannte Katalog stammt von der Ebauches SA aus dem Jahr 1928. Wie kann man aber noch ältere Werke identifizieren?

Malleray Modell Nr. 6, 1909

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Wie viele Steine benötigt ein Uhrwerk?

Steine, Jewels, Rubis. Dieser Begriff taucht auf vielen Zifferblättern und Uhrwerken auf. 15, 25, 33 oder gar 100 Steine, die Werkehersteller haben sich mindestens seit den 1960ern gerne in deren Anzahl überboten. Natürlich in der Hoffnung, dass der geneigte Kunde mit einem Mehr an Steinen auch eine höhere Qualität verbindet. Ob das stimmt und wie viele Steine wirklich sinnvoll sind, werden wir nun etwas näher beleuchten.

Bulova 12 ECACD mit 30 Steinen

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Paul Perret und das Schweizer Patent Nr. 1

Das Eidgenössische Amt für gewerbliches Eigenthum (französisch: Bureau Fédéral de la Propriété Intellectuelle) wurde am 15. November 1888 mit Sitz in Bern gegründet und startete den Betrieb mit nur sieben Angestellten. Heute heißt es Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum (IGE) und hat etwa 300 Mitarbeiter.

Der berühmteste Mitarbeiter dieses Amtes dürfte Albert Einstein sein, der im Juli 1902 im Alter von 23 Jahren als technischer Experte dritter Klasse seinen Dienst antratt. Aber um ihn soll es hier nicht gehen!

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Werkstücke eines Uhrmachers – Vom Auszubildenden zum Meister

Vor einiger Zeit konnte ich aus dem Nachlass eines Uhrmachers einige Werkstücke erwerben, die dieser während seiner Ausbildung zum Gesellen und Uhrmachermeister angefertigt hat. Leider ist sein Name nicht überliefert.

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Direkte und indirekte, zentrale und dezentrale Sekunde

Heute gibt es mal etwas leichtere Kost. Wir schauen uns an, was genau damit gemeint ist, wenn bei Uhrwerken von direkter bzw. indirekter Sekunde die Rede ist. Und von der kleinen Sekunde, der dezentralen Sekunde, der Zentralsekunde oder schleichenden Sekunde. Eine kleine Sekunde gibt es auch in der Musik, dort im Gegensatz zur großen Sekunde. Das hat aber so gar nichts mit der Sekundenanzeige bei Uhren zu tun!

Nitzsche Moonwalker Chronograph mit Valjoux 7758

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Kelek TDB 1369 – Ein Modul-Chronograph

Ich stelle euch heute ein besonderes Automatik-Chronographenwerk der weitgehend unbekannten Firma Kelek vor, das TDB 1369. Zu mir gekommen ist es in diesem Dugena-Chronographen aus der Zeit um 1975:

Dugena-Chronograph mit Kelek TDB 1369

Besonders auffällig ist die Anordnung der Chrono-Totalisatoren bei 2:30 Uhr (Minutenzähler) und bei 11 Uhr (Stundenzähler).

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