Revue Thommen – Uhrwerke der Neuzeit

Der Werke- und Uhrenhersteller Revue Thommen hat eine lange und wechselvolle Geschichte erlebt. Sie begann 1853, als die Schweizer Gemeinde Waldenburg im Kanton Basel-Landschaft die Uhrenfabrik Société d’Horlogerie à Waldenbourg gründete. Der Anlass für die Gründung war eine bevorstehende Wirtschaftskrise, gab es doch bis zu diesem Zeitpunkt in der Gegend keine nennenswerte Geschichte der Herstellung von Uhren.

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Excelsior Park – Ersatzteile an Bord

Wer sich mit alten Uhren beschäftigt, stolpert häufig über das Problem, dass Ersatzteile für ein defektes Uhrwerk nur schwer oder gar nicht zu finden sind. Insbesondere Uhren ohne Stoßsicherungen haben oft gebrochene Unruhwellen oder defekte Decksteine.

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Ambre MPB 1000 – Ein Werk aus Frankreich

Einst gab es zahlreiche Uhren- und Werkehersteller in Frankreich. Uhrwerke von France Ebauches, Lorsa und anderen Firmen waren weit über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt und im Einsatz.  Kaum einer hat die Quarzkrise überstanden und abseits des Luxusbereichs der Haut Horlogèrie muss man lange suchen, um einen französischen Werkehersteller zu finden,  der mechanische Werke im bezahlbaren Bereich fertigt. Die Firma MONTRES AMBRE S.A. aus Morteau ist solch ein Hersteller.

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Eine Libelle aus Würzburg

Heute machen wir einen Ausflug nach Würzburg in die Zeit um 1895. Die erste Straßenbahnlinie Würzburgs wird 1892 als Pferdebahn in Betrieb genommen. Mit dem Gesetz betreffend die Einführung einer einheitlichen Zeitbestimmung erfolgt 1893 die Einführung der Mitteleuropäischen Zeit als einheitliche Uhrzeit für das gesamte Deutsche Kaiserreich. Und Wilhelm Conrad Röntgen entdeckt 1895 in Würzburg die später nach ihm benannten Röntgenstrahlen.

Würzburg Kaiserstrasse 1895 [Quelle: https://wuerzburgwiki.de]
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Ultra – Uhren und Werke aus Frankreich

Beim Thema Uhrwerke denken nur wenige Uhrenfreunde gleich an Frankreich. Wer sich schon etwas mit mechanischen Uhrwerken beschäftigt hat, kennt aber durchaus einige bekannte französische Werkhersteller wie France Ebauches,  LIP, Lorsa oder Parrenin. Der Hersteller Ultra aus Besançon ist dagegen weitgehend unbekannt.

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Frühe Uhrwerke der Union Horlogère / Alpina

Der Schweizer Uhrmacher Gottlieb Hauser aus Winterthur gründete im Mai 1883 die Schweizerische Uhrmacher Coporation (Corporation d’Horlogers de Suisse), die folgende Ziele verfolgen sollte:

  • Bündelung des Einkaufvolumens bei Fabrikanten, um gute Konditionen für die Mitglieder zu verhandeln
  • Auswahl von Fabrikanten, die hohe Qualitätsstandards erfüllen und zuverlässig Uhren, Uhrwerke und Zubehör liefern

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Das Ronda R150 unter der Lupe

Auf der Baselworld 2016 verkündete der bekannte Schweizer Hersteller von Quarzwerken, dass er sich mit einem neuen mechanischen Uhrwerk, dem Ronda mecano R150, nach Jahrzehnten der Abstinenz wieder in der Riege der Hersteller mechanischer Werke zurückmeldet. Darüber hatte ich hier berichtet: Ronda baut wieder mechanische Uhrwerke – das R150 (Serie mecano)

[Quelle: Datenblatt zum Ronda R150]
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Die Non-Magnetic Watch Co. und Paillards Patente

Wieder einmal bin ich über ein altes Uhrwerk gestolpert, dessen Aussehen mich in den Bann gezogen hat:

Ein makelloses Emailzifferblatt mit feinen Goldverziehrungen und eine Brückenseite mit verschraubten Chatons und einer Schwanenhals-Feinregulierung. Auf jeden Fall ein sehr altes und hochwertiges Uhrwerk! Leider mal wieder ohne Gehäuse. Ein typischer Fall von „Goldraub“…

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Das Liaoning Peacock SL-6601

Große Uhren sind schon einige Jahre im Trend, auch wenn dieser bisweilen im wahrsten Sinne absurde Ausmaße annimmt. Häufig befinden sich in diesen großen Uhren aber recht kleine Uhrwerke, was wiederum dazu führt, dass z. B. Datumanzeigen viel zu weit innen liegen. Das mechanische Standarduhrwerk schlechthin, das ETA 2824-2 hat einen Durchmesser von etwa 26 mm. Bei einem Uhrendurchmesser von 45 mm bleibt da abzüglich der Wandstärke des Gehäuses noch sehr viel Luft.

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Die Gangreserveanzeige / Power Reserve – so funktioniert sie

Gangreserveanzeigen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei Uhrenliebhabern. Gerade bei Automatikuhren sind sie sinnvoll, da es hier ja im Gegensatz zum Handaufzugswerk keinen spürbaren Anschlag beim Drehen der Krone gibt. Woher weiß man also, ob die tägliche Bewegung am Arm überhaupt ausreicht, um das Werk voll aufzuziehen? Die Gangreserveanzeige schafft hier Gewissheit. Und hübsch anzusehen ist sie meist auch noch!

Ein netter Uhrenfreund hat mir folgendes Werk zu Forschungszwecken überlassen:

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