Sparuhren und Sparwecker

Sparuhren und Sparwecker sind historisch interessante Erscheinungen, die mit der Weltwirtschaftskrise gegen Ende der 1920er-Jahre aufkamen. Sie wurden bis in die 1960er von Versicherungen und Banken an ihre Kunden ausgegeben, um diesen das Ansparen der Versicherungsprämien bzw. von Sparguthaben zu erleichtern. Die Uhr konnte nur dann aufgezogen werden, wenn man ein Geldstück einwarf. Das verschlossene Geldfach wurde dann regelmäßig bei der Bank oder vom Versicherungsvertreter geleert.

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System Glashütte – Was ist das?

Glashütte war schon vor mehr als hundert Jahren berühmt für seine Uhrenindustrie, die Taschenuhren von höchster Qualität produzierte. Ferdinand A. Lange war sicher der renommierteste Glashütter Hersteller, aber auch Uhren von Großmann oder Assmann waren begehrt und teuer.

Uhrwerk System Glashütte, unbekannter Hersteller, Durchmesser 13 1/4´´´

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Gustav Becker – Taschenuhren aus Schlesien

Gustav Becker aus Freiburg in Schlesien war ein bekannter Hersteller von Großuhren (Standuhren, Wanduhren, Wecker etc.), hat aber auch einige wenige Taschenuhren mit einem eigenen Uhrwerk hergestellt. Um dieses soll es hier gehen.

Notgeld Freiburg in Schlesien 1921, Taschenuhrwerk Gustav Becker

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Guba Uhrenrohwerke aus Deutschland

Guba in Ellmendingen bei Pforzheim war ein deutscher Hersteller von Uhrwerken, über den kaum etwas bekannt ist. Das wenige Bekannte schauen wir uns hier an.

Die Vorgeschichte der Guba Uhrenrohwerke beginnt 1924, als der Goldschmied Hermann Friedrich Bauer mit seinen Söhnen in Pforzheim eine Firma zu Herstellung von goldenen Uhrenansatzbänder gründet, etwas später kommen goldenen Uhrengehäuse dazu.

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Eine springende Sekunde – 140 Jahre alt

Jede Quarzuhr hat eine springende Sekunde, der Sekundenzeiger bewegt sich also immer in ganzen Sekundenschritten. Im Gegensatz zur mechanischen Uhr, bei der die Schwingungsfrequenz der Unruh bestimmt, wie viele kleine Schritte der Zeiger zwischen zwei Sekundenstrichen macht. Bei klassischen Werken sind es 18.000 A/h (Halbschwingungen pro Stunde), was zu fünf Schritten pro Sekunde führt, bei moderneren 28.800 A/h eines ETA 2824-2 sind es deren acht. Das nennt man dann schleichende Sekunde.

Springende Sekunde (Wiederholung nach 15 Sekunden damit die Datei nicht zu groß wird…)

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